Anzeigen

Fliegerjacke

Flieger-Jacken, der Inbegriff maskuliner Herrenkleidung

Obwohl eine Vielzahl von Jacken, Pullovern und anderer Kleidungsstücke heutzutage in der Unisexmode auftauchen, gelten Flieger-Jacken, nach wie vor, zu der Art von Oberbekleidung, sie nur von Männern getragen wird. Selbst die Werbung für alkoholfreies Bier zeigt gerne „richtige Männer“, die „richtiges Bier“ trinken und lässt sie in Fliegerjacken gekleidet, an ihren Gläsern oder Flaschen nippen. Der Reiz dieser Jacken-Art liegt in dem Blouson ähnlichem Schnitt. Eng anliegend betont sie die Figur und das altbewährte Material: Leder, verleiht eine markante, maskuline Note.

Im ersten Weltkrieg trugen Kampfflieger noch lange Mäntel. Die Cockpits, in denen sie saßen, waren offen und zügig. Da der lange Mantel die Bewegungsfreiheit einschränkte, setzte sich die kürzere Form der Jacke durch. Leder ist wind abweisend, und gibt daher das optimale Material für Flieger-Jacken ab. Die Jacken waren damals alle mit Fell gefüttert, doch gibt es in der heutigen Herrenmode genau so viele Modelle ohne einen Einsatz.

Weitere Merkmale dieser Jacken sind Stoffbündchen an den Armen und an der Taille. Auch dies war früher keine Modeidee, sondern eher von praktischer Bedeutung. In den offenen Ein- und Doppeldeckern konnte so der Wind nicht in die Ärmel pfeifen. Da es sich um Militärkleidung handelte, finden sich in der heutigen Mode oftmals kleine Applikationen in Form von ordensähnlichen Aufnähern

Das hohe Maß an Bewegungsfreiheit, der taillierte Schnitt und die markanten Extras machen daher Flieger-Jacken zu einem absoluten Klassiker der Herrenmode.