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Anorak und Parka

Anorak und Parka, wetterfestes von den Eskimos

Bei herbstlichem Wetter sind Anorak und Parka immer eine gute Wahl. Diese Jacken schützen vor Nässe und halten angenehm warm.

Beide Begriffe stammen aus der Sprache der Inuit, der grönländischen Eskimos. Parka bedeutet bei ihnen soviel wie Hitze und spielen darauf an, dass diese Jacken einen sehr schön warm halten. Im Original sind sie dick mit Fell gefüttert und genau so stellt man sich den typischen Eskimo auch vor: dick eingepackt, in eine wärmende Jacke auf Eisbärenjagd.

Dieses Jacken-Prinzip wurde später für die Armeekleidung übernommen. Parkas werden seitdem als sogenannte Liner konzipiert, das heißt, mit einem herausnehmbaren Futter hergestellt. Die Jacken wurden dadurch vielseitiger verwendbar, da sie auch an nicht ganz so kalten Tagen getragen werden können. Auffälliges Merkmal sind die beiden großen Taschen, die vorne aufgesetzt werden. In den 60er und 70er Jahren kamen Parkas eine zeitlang richtig in Mode und vielleicht werden sie ja demnächst im Retro-Look wieder aktuell.

Anorak wird manchmal als Synonym für Kapuzen-Jacken gebraucht. Auch dieser Begriff stammt aus der Sprache der Eskimos und bedeutet soviel wie, gegen den Wind. So fallen Anoraks heute in die Kategorie der Wind-Jacken oder Windbreaker. Der klassische Anorak ließ sich nur halb öffnen und war somit eine Art Schlupf-Jacke, jedoch wird der Begriff heute auch auf vollständig zu öffnende Jacken angewandt. Auf jeden Fall gehört eine Kapuze dazu, die manchmal auch abnehmbar ist, oder im Kragen versteckt werden kann.